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Warum 3 km/h einen riesigen Unterschied machen – E-Bike vs. E-Scooter im Realitätscheck
Ich stelle dir eine einfache Frage: Warum darfst du auf einem E-Bike mit bis zu 25 km/h elektrisch unterstützt fahren, während du auf einem E-Scooter mit maximal 22 km/h unterwegs bist – trotz gleicher Wege, ähnlicher Technik und vergleichbarer Reichweite? Klingt nach einer Kleinigkeit? Ist es aber nicht. Diese 3 km/h sind nicht nur ein symbolischer Unterschied – sie entscheiden über Komfort, Sicherheit und letztlich auch über die Zukunft der urbanen Mobilität.
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Was sagt die eKFV wirklich? Die 20-km/h-Regel ist dehnbar – aber nicht genug
Laut der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) dürfen E-Scooter in Deutschland eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten. Allerdings gilt dabei ein Messtoleranz-Zuschlag von 10 %, was real 22 km/h auf dem Tacho bedeutet.
Aber Achtung: Diese 22 km/h sind nicht das, was du im Alltag konstant fährst. Viele E-Scooter regeln bereits kurz vor der Marke ab – manche bei 20,5 km/h, andere bei 21,5 km/h. Und sobald es bergauf geht, fällst du automatisch unter die 20-km/h-Marke. Das Resultat? Du wirst permanent überholt – von Fahrrädern, E-Bikes, E-Mofas oder sogar Lastenrädern.
E-Bike-Fahrer fahren dir davon – ganz legal
E-Bikes, genauer gesagt: Pedelecs, dürfen in Deutschland bis zu 25 km/h elektrisch unterstützen. Darüber hinaus ist nur noch Muskelkraft gefragt – aber bis zu dieser Schwelle geht’s flott zur Sache. Gerade bei modernen E-Bikes mit Drehmomentsensor und kräftigem Mittelmotor ist der Unterschied zu einem E-Scooter frappierend. Und das macht sich im Alltag jeden einzelnen Kilometer bemerkbar:
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E-Bikes schwimmen im Verkehr mit – E-Scooter werden ausgebremst
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E-Bikes können sicher überholen – E-Scooter sind das Hindernis
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E-Bikes profitieren von Fahrradinfrastruktur – E-Scooter werden eingeschränkt behandelt
Geschwindigkeit = Sicherheit? Ja, aber anders als du denkst
Kritiker sagen oft: “E-Scooter sind gefährlich – 25 km/h wären noch riskanter.” Doch das Gegenteil ist der Fall. Wenn du im fließenden Radverkehr auf der Straße oder auf dem Radweg permanent langsamer bist als der Durchschnitt, entstehst du als wanderndes Hindernis. Und genau das erhöht das Unfallrisiko. Warum?
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Du wirst häufiger überholt – oft zu knapp
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Du wirst später gesehen – weil man dich nicht “als Fahrrad” einordnet
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Du brauchst länger für kritische Streckenabschnitte – z. B. bei Ampeln, Einfahrten oder Spurwechseln
10€
59€
100€
Ein Scooter, der mit 25 km/h fahren darf, könnte genau diese Lücke schließen – und sich wie ein vollwertiges Verkehrsmittel verhalten. Genau wie ein E-Bike.
Technik? Kein Problem! Die meisten E-Scooter könnten 25 km/h
Wer glaubt, E-Scooter wären technisch nicht in der Lage, 25 km/h sicher zu fahren, lebt im Jahr 2018. Heute haben moderne Modelle:
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Scheibenbremsen vorne und hinten
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Federungen, sogar hydraulisch
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Blinker, Rückleuchten, App-Anbindung
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ABS, Traktionskontrolle, Tempomat
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10-Zoll-Reifen mit Luft- oder Gel-Füllung
Kurz: Die Technik ist längst da. Und sie ist sicher. Der einzige Grund, warum diese Fahrzeuge bei 20–22 km/h abgeregelt werden, ist: Gesetzgebung. Die Verordnung hinkt der Realität hinterher.
Die Realität auf dem Radweg: ein Flickenteppich aus Tempo, Technik und Toleranz
Fahr mal durch Berlin, Hamburg oder München. Auf einem Radweg triffst du auf:
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Radfahrer mit 10 km/h (ohne E-Antrieb)
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E-Biker mit 25 km/h (legal)
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S-Pedelecs mit 45 km/h (illegal auf Radwegen, aber oft dort)
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Lastenräder mit 150 kg Zuladung
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Und dich – auf dem E-Scooter, mit 21 km/h in der Mitte
Diese Mischung ist nicht sicher, sondern ein Sammelbecken aus Risiko und Misstrauen. Und mittendrin stehst du – mit einem Fahrzeug, das zwar modern, flexibel und sauber ist, aber politisch wie ein Kinderspielzeug behandelt wird.
E-Scooter als Pendlerlösung? Mit Tempo 22 schwierig
Ich spreche oft mit Menschen, die ihren Arbeitsweg mit einem E-Scooter zurücklegen wollen. Die typische Aussage:
“Ich habe 8 km bis zur Arbeit. Mit dem Scooter brauche ich 25–30 Minuten. Mit dem Rad bin ich schneller.”
Das ist absurd. Ein elektrisches Fahrzeug, das langsamer ist als ein Fahrrad? Und das, obwohl es genau für diese Strecke gedacht war? Hier verschenken wir das Potenzial der Mikromobilität, nur weil ein Gesetz von gestern die Realität von morgen verhindern will.
Internationaler Vergleich: Deutschland steht allein da
Und jetzt wird’s wirklich spannend: In vielen europäischen Ländern dürfen E-Scooter bis zu 25 km/h schnell fahren – ganz legal. Beispiele gefällig?
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Österreich: Bis 25 km/h, gelten als Fahrräder
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Frankreich: Bis 25 km/h auf Radwegen erlaubt
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Schweiz: Bis 20 km/h + Toleranz, ähnlich wie in Deutschland – aber mit liberaleren Regeln für Umbauten
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Spanien: Bis 25 km/h auf ausgewiesenen Wegen
Nur Deutschland bleibt stur bei seiner 20-km/h-eKFV + 10 % Messtoleranz. Aus Angst, aus Bequemlichkeit oder aus mangelndem Interesse?
Warum ein 25-km/h-E-Scooter kein Risiko, sondern ein Gewinn wäre
Stellen wir uns mal vor: Du hättest einen E-Scooter mit legalen 25 km/h. Du würdest…
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schneller vorankommen
50€
75€
30€
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sicherer im Verkehr mitschwimmen
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dich als gleichwertiger Verkehrsteilnehmer fühlen
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weniger von Radfahrern bedrängt werden
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endlich echte “Mobilität auf Augenhöhe” erleben
Das ist keine Vision – das ist technisch längst möglich. Nur politisch noch nicht gewollt.
Der Tacho lügt – warum 22 km/h oft nicht 22 km/h sind
Noch ein kleiner, aber entscheidender Punkt: Die meisten E-Scooter zeigen optimistische Werte an. Was du auf dem Display siehst, ist oft um 1–2 km/h geschönt. Bedeutet: Wenn dein Scooter “22 km/h” anzeigt, fährst du in Wahrheit vielleicht nur 20,5 oder 21 km/h. Und das spürt man. Gerade bei längeren Strecken summiert sich dieser Unterschied zu mehreren Minuten Zeitverlust – jeden Tag, jede Woche.
Fazit: Der 3-km/h-Unterschied ist keine Nebensache – er ist ein politisches Problem
Wenn E-Scooter ernst genommen werden sollen – als Teil der Verkehrswende, als Alternative zum Auto, als Partner des öffentlichen Verkehrs – dann brauchen sie rechtliche Gleichstellung. Und dazu gehört: Tempo 25. Alles darunter ist Bürokratie ohne Bezug zur Praxis.
Ich fordere daher:
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Die Anpassung der eKFV auf 25 km/h Maximalgeschwindigkeit
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Ein freiwilliges Upgrade für bereits zugelassene Modelle
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Gleichstellung mit E-Bikes in Infrastruktur und Förderung
Nur so wird der E-Scooter vom Spielzeug zur Mobilitätslösung.
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