Segway ruft 220.000 E-Scooter zurück – Unfallgefahr durch Lenker festgestellt
Segway hat in den USA einen umfangreichen Rückruf gestartet: Rund 220.000 E-Scooter der Modelle Ninebot Max G30P und G30LP müssen wegen eines ernsthaften Sicherheitsrisikos überprüft werden. Der Grund: Der Lenker kann sich unter bestimmten Umständen plötzlich einklappen – mit potenziell gefährlichen Folgen für Fahrerinnen und Fahrer.
Bereits 20 Verletzungen gemeldet
Die US-Verbraucherschutzbehörde (CPSC) veröffentlichte eine Warnung, wonach bereits mindestens 20 Verletzungen bekannt sind, die im Zusammenhang mit dem Defekt stehen. Betroffen sind Modelle, die zwischen 2020 und 2024 verkauft wurden – ein Zeitraum, in dem die beliebten Ninebot-Scooter millionenfach auf amerikanischen Straßen unterwegs waren.
Der Defekt betrifft die Lenkerklemmung. Diese kann sich bei Belastung oder Vibration lockern, was dazu führt, dass der Lenker plötzlich nach vorne klappt – etwa beim Bremsen oder bei Unebenheiten. Gerade bei Geschwindigkeiten von 20 km/h kann so ein Fehler zu schweren Stürzen führen.
Was betroffene Nutzer jetzt tun müssen
Segway ruft Besitzer der betroffenen Modelle dazu auf, den Scooter sofort nicht mehr zu verwenden und sich direkt an den Kundenservice zu wenden. Dort erhalten sie kostenlos ein Reparaturkit, mit dem der Defekt behoben werden kann.
Das Unternehmen betont, dass man mit Hochdruck an der Lösung des Problems arbeitet und bereits entsprechende Kits ausliefert. Wichtig: Der Rückruf betrifft aktuell nur den US-Markt – europäische Modelle wie der G30D (mit ABE für Deutschland) sind derzeit nicht betroffen.
Hintergrund: Vertrauen in den Bestseller G30P erschüttert
Der Ninebot Max G30P gilt als einer der meistverkauften E-Scooter weltweit – auch in Deutschland erfreut sich das Modell großer Beliebtheit. Dass ausgerechnet dieser Scooter nun wegen Sicherheitsmängeln negativ auffällt, ist ein Rückschlag für das Image von Segway. Das Unternehmen war bisher für robuste, langlebige und sichere E-Scooter bekannt.
Der Rückruf zeigt aber auch: Selbst etablierte Hersteller sind nicht vor technischen Problemen gefeit. Wichtig ist, wie transparent mit dem Vorfall umgegangen wird – und ob betroffene Kunden schnell und unkompliziert Hilfe erhalten.
Was heißt das für Nutzer in Deutschland?
Für Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland gibt es derzeit keinen offiziellen Rückruf. Dennoch lohnt sich ein Blick auf das eigene Modell: Wer einen G30P oder G30LP aus dem Ausland importiert hat oder ein US-Modell nutzt, sollte besonders aufmerksam sein.
Segway Deutschland hat bislang noch keine Stellungnahme abgegeben. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden, sobald sich etwas Neues ergibt.
Fazit: Sicherheit geht vor!
Auch wenn der Rückruf (noch) nicht Europa betrifft, zeigt der Fall einmal mehr, wie wichtig regelmäßige Wartung und Kontrolle bei E-Scootern sind. Gerade Komponenten wie Lenker, Faltmechanismus und Bremsen sollten nicht auf Verschleiß gefahren werden. Wer seinen Scooter regelmäßig nutzt, sollte alle paar Monate prüfen, ob alles fest sitzt.
Und wenn du beim Lesen denkst: „Hoffentlich betrifft mich das nicht“ – dann nimm dir doch kurz Zeit für einen Sicherheitscheck.
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Bleib sicher da draußen – und denk daran: Ein stabiler Lenker ist besser als jeder Helm!
