Elektromotorräder: Der große Überblick 2025
Elektromotorräder sind längst mehr als eine Randerscheinung. Auch wenn die Reichweite im Vergleich zu klassischen Verbrennern immer noch ein limitierender Faktor ist, wächst das Angebot langsam aber stetig. Große Hersteller wie Honda, Kawasaki oder Harley-Davidson (mit LiveWire) zögern zwar noch, doch kleine Marken und Start-ups drängen mit innovativen Modellen auf den Markt. Zeit also für einen aktuellen Überblick!
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NIU RQi Sport – der Einstieg ins E-Motorrad
NIU kennen viele von ihren E-Rollern. Mit dem RQi Sport kommt jetzt das erste echte Elektromotorrad als 125er-Alternative. 100 km Reichweite, ABS, Traktionskontrolle und sogar Dashcams klingen spannend. Preislich geht’s bei rund 8.000 € los – kein Schnäppchen, aber immerhin mit erwachsener Ausstattung.
Can-Am Pulse & Origin – Doppel aus Kanada
BRP bringt mit der neuen Can-Am-Serie zwei Modelle: Pulse und Origin. Mit 8,9 kWh Akku und bis zu 48 PS sind die Bikes technisch auf Augenhöhe. Praktisch: Apple CarPlay, TFT-Display und durchdachte Details wie der Kriechgang fürs Rangieren. Kostenpunkt: ca. 17.000 €. Für viele also eher ein Premium-Spielzeug als ein Massenmodell.
Blacktea Wildfire – made in Munich
Ein Scrambler im Enduro-Look aus Bayern: Die Blacktea Wildfire setzt auf 250 km Reichweite, 11 kW Dauerleistung und entnehmbare Akkus. Mit 7.990 € ist sie preislich interessant – dazu noch „Made in Germany“. Für viele ein spannender Gegenentwurf zu China-Modellen.
Silence S05 Weekender – spanische Lösung
Silence, bekannt für seine E-Roller, bringt die S05 Weekender. Reichweite über 100 km, bis 120 km/h Spitze – und das für 3.500 €. Klingt fair, doch der Akku muss separat gekauft werden. Typisch Silence eben.
Kawasaki Ninja e-1 – die Elektro-Ninja
Für knapp 6.600 € bringt Kawasaki eine kleine E-Ninja. Technisch solide, aber mit nur 70 km Reichweite und maximal 99 km/h eher ein Stadtflitzer als ein Tourer. Immerhin: Boost-Funktion und Walk-Mode für leichteres Rangieren.
Honda EV Fun Concept – große Pläne bis 2030
Honda kündigt 30 neue E-Modelle bis 2030 an. Die Studie EV Fun wirkt alltagstauglich, Reichweite ca. 100 km. Viel mehr Infos gibt es bisher nicht. Ob Honda wirklich Gas gibt, bleibt abzuwarten.
Ultraviolette F77 Mach 2 – Power aus Indien
Die indische Marke Ultraviolette bringt 2025 die F77 Mach 2 nach Europa. Für knapp 10.000 € gibt’s 40 PS Spitzenleistung, 155 km/h Topspeed und 200 km Reichweite im Stadtverkehr. Klingt brutal – die Frage ist: Wie zuverlässig wird Service und Support in Europa funktionieren?
Kymco RevoNex – Taiwan trifft LiveWire
Kymco arbeitet mit Harley-Tochter LiveWire zusammen. Die RevoNex soll die Technik der LiveWire S2 übernehmen, kombiniert mit eigenem Design. Preise vermutlich um 18.000 €. Noch bleibt vieles unklar.
Italian Volt Lacama 2.0 – Designerstück
230 km/h Spitze, 150 PS und über 200 km Reichweite – die Italian Volt klingt nach einem Traum auf Rädern. Preis: ab 30.000 €. Das Problem: Bis jetzt gibt es kein Serienmodell auf der Straße. Ein schönes Beispiel für Ankündigungspolitik.
LiveWire S2 Del Mar & Co. – Harleys Strommarke
Harley-Davidson geht mit LiveWire in die Vollen: Die S2 Del Mar, Mulholland und Alpinista liefern 86 PS und 263 Nm Drehmoment – in nur 3 Sekunden auf 100 km/h. Reichweite: um die 120 km. Preise: ca. 19.000 €. Für den urbanen Bereich stark, für Touren zu schwach.
Royal Enfield Flying Flea C6 – Retro trifft Zukunft
Die indische Kultmarke bringt 2026 die Flying Flea. Ein Retro-Bike mit 125er-Charakteristik und bis zu 150 km Reichweite. Preislich ab 7.000 € geplant – könnte spannend werden.
Zero Motorcycles – US-Pionier mit Vielfalt
Zero baut seit 2006 Elektromotorräder und hat die größte Modellpalette: von Naked-Bikes über Enduros bis hin zur DSR/X. Leistung bis 100 PS, Reichweiten bis knapp 300 km. Preislich liegen die Modelle oft über 20.000 €. Zero bleibt damit eher etwas für Enthusiasten mit großem Budget.
Mein Fazit: Der Markt ist im Aufbruch. Während asiatische Hersteller und Start-ups viel Mut zeigen, bleiben die großen Marken (noch) zögerlich. Ob die breite Masse bald umsteigt, hängt am Ende von Preis, Reichweite und Ladeinfrastruktur ab. Und genau hier braucht es mehr Tempo!
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