Zero LS1: Der neue Elektroroller für 2026 – kompakt, kräftig und überraschend vielseitig
Beim Namen Zero denken die meisten sofort an leistungsstarke Elektromotorräder. Umso spannender ist es, dass Zero für 2026 nun mit dem Zero LS1 erstmals einen eigenen Elektroroller bringt. Ein Modell, das klar für die Stadt gedacht ist, aber genug Power bieten soll, um auf Land- und Bundesstraßen nicht zum Verkehrshindernis zu werden. Genau diese Mischung macht den LS1 für viele Pendler plötzlich extrem attraktiv.
Bevor wir tiefer einsteigen – hier findest du wie immer meine wichtigsten Links:
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Ein Elektroroller vom E-Motorrad-Hersteller – sinnvoller Schritt oder Risiko?
Zero hat sich im Motorradbereich längst einen Namen gemacht: hohe Qualität, starke Leistungsdaten, moderne Technik. Aber passt ein Roller überhaupt ins Portfolio? Wenn man ehrlich ist, ergibt es sogar sehr viel Sinn. Ein Hersteller, der Elektrozweiräder versteht, kann seine Expertise problemlos auf die urbane Mobilität übertragen. Trotzdem bleibt die Frage: Kann der LS1 die typische Zero-Power liefern – trotz kleinerer Bauform?
2–3 Akkus: 115 bis 170 km Reichweite – realistisch oder Schönrechnung?
Der Zero LS1 nutzt zwei entnehmbare Lithium-Ionen-Akkus zu jeweils 1,86 kWh. Standardmäßig ergibt das rund 115 km Reichweite. Optional kann ein dritter Akku unter der Sitzbank installiert werden, wodurch Zero bis zu 170 km verspricht. Klingt gut – aber wie nah kommt man im Alltag dran?
Zero selbst liefert realistische Kombi-Werte: 50 % Stadt (Stop-and-Go) + 50 % konstante 89 km/h ergibt:
110 km mit zwei Akkus und 166 km mit drei Akkus. Das ist für einen 100-km/h-Roller absolut solide. Kritisch bleibt aber der große Nachteil: Der optionale dritte Akku frisst einen Großteil des Stauraums.
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1,75 bis 4,5 Stunden Ladezeit – Schnellladen endlich brauchbar?
Mit dem 800-Watt-Standardlader liegt die Ladezeit von 0 auf 90 % bei ca. 4,5 Stunden. Für Pendler okay, aber nichts Besonderes. Spannend wird es mit dem 1.500-Watt-Schnellladegerät: 20–80 % in 1,75 Stunden. An der Stelle fragt man sich: Warum ist diese Ladeleistung noch immer Extra-Zubehör und nicht Standard?
8,4 kW Motorleistung – 100 km/h Höchstgeschwindigkeit
Der Mittelmotor liefert 8,4 kW (11 PS) und 51 Nm am Motor. Damit erreicht der Roller 100 km/h. ABS und Traktionskontrolle gehören zur Serienausstattung. In Kombination mit einem vergleichsweise niedrigen Gewicht von 132 kg dürfte der LS1 ein sehr spritziges Anfahrverhalten bieten – gerade im Stadtverkehr.
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Stauraum, Display und Connectivity – kleine Schwächen
Unter dem Sitz ist Platz für einen Helm – außer man nutzt den optionalen dritten Akku. Das 5-Zoll-TFT-Display wirkt modern, zeigt alle Fahrdaten klar an und unterstützt unterschiedliche Rekuperationsmodi. Ein kleines Aber bleibt: Zero erwähnt bislang keinerlei Connectivity-Funktionen. Keine App? Kein Tracking? Kein Routenlogbuch? Für ein Fahrzeug dieser Preisklasse ist das nicht mehr zeitgemäß.
Reifen, Fahrwerk & Bremsen – sportlich ausgelegt
Zero setzt auf Pirelli Diablo Rosso III, die man eher aus dem Motorradbereich kennt. Vorne: 110/80-14 – Hinten: 130/60-13. Die Federwege von 109 mm vorne und 104 mm hinten klingen komfortorientiert, aber auch sportlich genug für schnelle Kurvenfahrten.
Die Bremsanlage besteht aus einer Zweikolben-Scheibe vorne und einer Einkolben-Scheibe hinten. Mit ABS und TCS sollte der LS1 für urbane und überlandtypische Situationen gut gerüstet sein.
A1-Führerschein & B196 – klare Zielgruppe
Der LS1 ist für A1 und B196 zugelassen und damit ideal für Autofahrer, die auf ein kleines Elektrozweirad upgraden wollen. Gerade in deutschen Städten dürfte er damit eine breite Zielgruppe ansprechen – vom Pendler bis zum Wochenendtourer.
Preis & Verfügbarkeit – Auslieferung noch 2025
Der Zero LS1 wird für 5.185 Euro angeboten und kann ab sofort mit 100 Euro Anzahlung vorbestellt werden. Die Auslieferung startet in der zweiten Dezemberhälfte 2025. Der Roller kommt in zwei Farben: White Pearl und Dark Silver.
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Fazit: Ein spannender Zero-Einstieg – aber mit offenen Fragen
Der Zero LS1 ist definitiv einer der spannendsten neuen Elektroroller für 2026. Seine Reichweite, Schnelllade-Option und die 100-km/h-Leistung machen ihn sehr attraktiv. Gleichzeitig bleibt Zero bei der Connectivity deutlich hinter den Erwartungen zurück – und das ist ein Punkt, der 2026 einfach nicht mehr passieren sollte.
Für alle, die einen starken, aber kompakten E-Roller suchen, ist der LS1 dennoch ein ernstzunehmender Kandidat. Zero nutzt seine Motorrad-DNA und bringt endlich einen Pendler-Roller für die Stadt, Landstraße und kurze Autobahnabschnitte.
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