Ultraviolette zeigt KI der nächsten Generation: „Violette“ feiert Premiere auf der CES 2026
Auf der Consumer Electronics Show 2026 in Las Vegas setzt :contentReference[oaicite:0]{index=0} ein deutliches Zeichen in Richtung vernetzter Elektromobilität. Gemeinsam mit :contentReference[oaicite:1]{index=1} stellte das Unternehmen seinen neuen, KI-gestützten Sprachassistenten „Violette“ vor, der künftig auf dem Elektromotorrad F77 zum Einsatz kommt.
Sprachsteuerung statt Knöpfe: So interagiert der Fahrer mit der F77
Im Mittelpunkt der Präsentation stand die nahtlose Interaktion zwischen Fahrer und Motorrad. Über das Aktivierungswort „Violette“ lassen sich zahlreiche Funktionen der F77 per Sprachbefehl steuern – ohne Hände vom Lenker oder den Blick von der Straße zu nehmen.
Demonstriert wurden unter anderem:
• Wechsel der Fahrmodi
• Start der Navigation
• Echtzeit-Abfragen aus dem digitalen Benutzerhandbuch
• Informationen zu empfohlenem Reifendruck
• Servicehinweise und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
Mehr als Komfort: KI als Sicherheitsfaktor
Ultraviolette denkt den Sprachassistenten bewusst über klassische Komfortfunktionen hinaus. Auf der CES wurden auch futuristische Features gezeigt, die klar auf Sicherheit und Fahrzeugzustand abzielen.
Dazu zählen:
• Vorab-Fahrzeugchecks vor Fahrtbeginn
• Fahrstatistiken und Analyse des Fahrverhaltens
• Proaktive Warnhinweise bei Auffälligkeiten
• Service- und Wartungsbenachrichtigungen
Alle Funktionen sind vollständig sprachgesteuert und sollen Ablenkung während der Fahrt minimieren.
Stimmen aus dem Unternehmen
Narayan Subramaniam, CEO und Mitgründer von Ultraviolette, sieht in KI einen entscheidenden Hebel für die Zukunft der Zweiradmobilität:
„Wir sind davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle bei der Erhöhung der Fahrersicherheit spielen wird. Unsere Mission war es immer, das Fahrerlebnis durch modernste Ingenieurskunst und intelligente Systeme neu zu definieren.“
Auch Niraj Rajmohan, CTO und Mitgründer, unterstreicht den menschenzentrierten Ansatz:
„Violette A.I. ist ein großer Schritt in Richtung intelligenterer, sichererer Mobilität. Jede Interaktion stärkt Vertrauen, Sicherheit und Komfort für den Fahrer.“
Audiointegrierter Helm als Schlüsselkomponente
Der Sprachassistent Violette A.I. wird über einen audiointegrierten Helm verfügbar sein. Dieser dient als direkte Schnittstelle zwischen Fahrer und Motorrad. Ziel ist ein vollständig ablenkungsfreier Zugriff auf Informationen und Fahrzeugfunktionen – ein Ansatz, der besonders im Motorradbereich enormes Potenzial hat.
Ultraviolette positioniert sich klar als Tech-Marke
Nach der Einführung der X-47 mit serienmäßigem Radar als Sicherheitsfeature zeigt Ultraviolette erneut, wohin die Reise gehen soll: weg vom reinen Elektroantrieb, hin zu intelligenten, softwaregetriebenen Fahrzeugplattformen.
Gerade im Vergleich zu klassischen Herstellern wird deutlich, dass Ultraviolette nicht nur Motorräder baut, sondern Mobilität als vernetztes Gesamtsystem denkt.
Über Ultraviolette Automotive
Ultraviolette Automotive wurde 2016 gegründet und entwickelt zukunftsfähige Plattformen für Elektrofahrzeuge und Batterietechnologie. Das Unternehmen ist stark von der Luftfahrtindustrie geprägt und wird von internationalen Investoren unterstützt – darunter Lingotto (Exor N.V.), Qualcomm Ventures, Zoho Corporation, TVS Motors, TDK Ventures und Speciale Invest.
Weitere Informationen: https://www.ultraviolette.com/
Einordnung: Spielerei oder echter Fortschritt?
Sprachassistenten sind aus Autos längst bekannt – auf Motorrädern hingegen noch die Ausnahme. Entscheidend wird sein, wie zuverlässig, schnell und intuitiv Violette im Alltag funktioniert. Gelingt das, könnte Ultraviolette hier einen neuen Standard setzen und zeigen, dass KI auf zwei Rädern mehr sein kann als ein Marketing-Gag.
