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Lankeleisi RX600 Pro im Erfahrungsbericht: Dieses E-MTB hat richtig Druck – aber nicht alles ist perfekt
Technische Daten: Das steckt im Lankeleisi RX600 Pro
Bevor ich auf mein echtes Fahrgefühl eingehe, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Eckdaten. Laut dem von dir bereitgestellten Datenblatt kommt das RX600 Pro unter anderem mit 48V 20Ah Samsung-Akku, also 960 Wh, einem 250-Watt-Motor mit 650 Watt Peak, Torque Sensor, 25 km/h Unterstützung, 29-Zoll-Bereifung, viergelenkigem Softtail-Rahmen, 120 mm Federgabel, DNM-Hinterbaudämpfer, hydraulischen ZOOM HB875 Zweikolben-Bremsen und einer maximalen Zuladung von 200 kg. Der angegebene Preis liegt bei 1.799 Euro.
Das ist auf dem Papier schon eine ziemlich interessante Kombination.
Vor allem die hohe Zuladung fällt auf. 200 kg sind kein Standardwert, und genau das macht dieses Bike für mehr Menschen spannend. Gerade schwerere Fahrerinnen und Fahrer oder Leute, die zusätzlich Gepäck transportieren wollen, schauen inzwischen deutlich genauer auf solche Angaben. Da ist das RX600 Pro ganz klar attraktiver als viele schick designte, aber praktisch eher eingeschränkte Konkurrenzmodelle. Die Größenempfehlung von 160 bis 195 cm zeigt außerdem, dass das Bike ein relativ breites Spektrum abdecken soll.
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Mein erster Eindruck: Massiv, erwachsen, kraftvoll
Mein erster Eindruck war ziemlich eindeutig: Das ist kein filigranes Lifestyle-Bike, das vor allem im Marketing gut aussieht. Das RX600 Pro wirkt robust, kräftig und auf Substanz gebaut. Der Rahmen macht einen stabilen Eindruck, das Bike steht satt auf seinen 29-Zoll-Rädern und vermittelt direkt das Gefühl, dass es nicht nur für den Sonntagsspaziergang gedacht ist.
Man merkt schnell, dass hier eher die Funktion als die perfekte Design-Leichtigkeit im Vordergrund steht.
Und ehrlich gesagt finde ich genau das bei so einem Bike auch richtig. Ein E-MTB oder Trekking-orientiertes E-Bike muss für mich nicht geschniegelt und geschniegelt wirken. Es muss Vertrauen schaffen. Es soll Lust machen, auch mal über schlechteren Untergrund zu fahren, Kanten mitzunehmen oder längere Touren zu planen, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Material zu schonen.
Das RX600 Pro strahlt genau diese Ruhe aus.
Antrieb im Alltag: Mehr Punch, als die Zahlen vermuten lassen
Kommen wir zu dem Punkt, der mich am meisten beeindruckt hat: die Motorabstimmung beziehungsweise das gesamte Fahrgefühl beim Antritt.
Offiziell sprechen wir hier laut Datenblatt von 250 Watt Nennleistung und 650 Watt Peak. Das klingt erst einmal nach klassischem legalem E-Bike-Rahmen, also nicht nach irgendetwas Wildem. Aber was wirklich zählt, ist nicht nur die nackte Watt-Angabe, sondern wie das System seine Unterstützung auf die Straße oder den Untergrund bringt.
Und da liefert das Lankeleisi RX600 Pro meiner Meinung nach richtig ab.
Das Bike spricht gut an. Nicht unkontrolliert, nicht nervös, sondern kraftvoll und direkt. Vor allem das Zusammenspiel aus Drehmoment- und Kadenzverhalten fühlt sich angenehm lebendig an. Genau dieser Punkt macht im Alltag oft den Unterschied zwischen einem Bike, das nur unterstützt, und einem Bike, das sich wirklich souverän anfühlt.
Ich würde sogar sagen: Vom Gefühl her ist das teilweise vergleichbar mit Bikes, bei denen groß und stolz 100 Nm im Prospekt stehen. Das heißt nicht automatisch, dass hier technisch exakt dieselben Werte anliegen. Aber das, was beim Fahrer ankommt, ist eben dieses satte, kräftige Unterstützungsgefühl.
Und darauf kommt es am Ende an.
Drehmoment- und Kadenzmodus: Warum sich das Bike so lebendig fährt
Viele E-Bikes fahren sich entweder natürlich, aber etwas zahm – oder kräftig, aber unsauber. Das Lankeleisi RX600 Pro liegt in meinem Eindruck angenehm dazwischen.
Im Drehmomentmodus reagiert das Bike überzeugend auf den eigenen Krafteinsatz. Wer aktiv fährt, bekommt ein schönes, direktes Feedback. Das sorgt für ein sportlicheres Fahrgefühl und dafür, dass man sich mit dem Bike verbunden fühlt. Es schiebt nicht einfach blind los, sondern arbeitet spürbar mit.
Gleichzeitig funktioniert das System auch im Kadenzverhalten angenehm und praxisnah. Gerade im Alltag, wenn man mal entspannter fährt oder nicht permanent maximalen Druck auf dem Pedal haben will, merkt man, wie zugänglich das Bike abgestimmt ist.
Und genau das ist eine Stärke, über die man im Datenblatt kaum stolpert.
Da steht dann “Torque Sensor”, vielleicht noch irgendein Marketing-Satz dazu – aber wie stark der Unterschied in der Praxis sein kann, merkt man erst beim Fahren. Laut Datenblatt ist ein Torque Sensor verbaut. Mein Eindruck ist aber: Entscheidend ist nicht nur, dass einer drin ist, sondern dass das Gesamtpaket gut abgestimmt wurde.
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Fahrwerk: Genau so muss ein Bike in dieser Klasse abliefern
Ein weiterer Punkt, der mich wirklich positiv überrascht hat, ist das Fahrwerk.
Vorne arbeitet laut Datenblatt eine Ölfedergabel mit 120 mm Federweg, hinten ein DNM-Luftdämpfer in einem Viergelenk-Softtail-Rahmen. Auch da gilt wieder: Auf dem Papier nett. In der Praxis aber oft Glückssache.
Hier passt es.
Das Fahrwerk macht im Alltag und auf unruhigerem Untergrund einen richtig guten Job. Das Bike wirkt nicht bockig, nicht überfordert und nicht billig abgestimmt. Es nimmt Unebenheiten sauber mit, bleibt kontrollierbar und vermittelt spürbar mehr Komfort als viele günstigere oder halbherzig gemachte Konkurrenzmodelle.
Gerade bei einem kräftigen E-Bike ist das extrem wichtig. Denn was bringt dir Power ohne Ende, wenn das Bike danach unruhig wird oder dich bei jeder schlechten Stelle aus dem Rhythmus bringt?
Eben.
Das RX600 Pro bleibt erstaunlich souverän. Und das macht es nicht nur für sportliche Ausfahrten interessant, sondern auch für Menschen, die einfach ein bequemes, stabiles und belastbares Bike suchen.
Bremsen: Wirklich stark und im Alltag ein Sicherheitsplus
Ich sage es ganz offen: Gute Bremsen sind bei einem kräftigen E-Bike Pflicht. Nicht Kür. Pflicht.
Und hier hat das RX600 Pro für mich sehr stark geliefert.
Laut Datenblatt sind ZOOM HB875 hydraulische Zweikolben-Scheibenbremsen mit Abschaltfunktion verbaut. In deinem Fall waren sogar Magura 2-Kolben-Hydraulikbremsen montiert, was ich im Bericht natürlich noch wichtiger finde, weil es aus Nutzerperspektive nochmal konkreter wird. Und genau das passt auch zu deinem Eindruck: mega Bremsen.
Das ist einer der Punkte, die ich an so einem Bike besonders schätze. Du hast Leistung, du hast Gewicht, du hast hohe Zuladung und du hast ein Fahrwerk, das auch schnelleres oder dynamischeres Fahren unterstützt. Da müssen die Bremsen verlässlich sein.
Und das sind sie hier.
Das Bremsgefühl ist kräftig, gut dosierbar und vermittelt Vertrauen. Gerade bei längeren Abfahrten, spontanem Bremsen oder im gemischten Alltagseinsatz ist das kein kleines Detail, sondern ein echter Wohlfühlfaktor.
Verarbeitung: Insgesamt gut, aber nicht ohne Kritik
Bei der Verarbeitung bin ich insgesamt auf der positiven Seite. Das Bike macht einen guten, soliden Eindruck. Der Rahmen wirkt stabil, die Komponenten fügen sich schlüssig zusammen, und man hat nicht das Gefühl, ein lieblos zusammengestecktes Billigprodukt vor sich zu haben.
Trotzdem wäre es zu einfach, hier nur Lob zu verteilen.
Denn es gibt ein paar Punkte, bei denen ich ganz klar sage: Da hätte man das Gesamtpaket besser und alltagstauglicher zu Ende denken können.
Und genau darüber muss man reden, wenn man einen ehrlichen Erfahrungsbericht schreibt.
Was mich stört: Das Bike ist stark, aber bei der Alltagstauglichkeit nicht ganz zu Ende gedacht
So überzeugend Power, Fahrwerk und Bremsen auch sind – beim Zubehör und bei der praktischen Komplettierung sehe ich Verbesserungsbedarf.
Der erste Punkt sind die Reflektoren für die StVZO. Ganz ehrlich: Wenn man ein Bike in dieser Klasse anbietet, dann sollte ein vollständiges Set aus meiner Sicht einfach beiliegen. Nicht nur zwei Stück. Das wirkt unnötig unvollständig und spart am falschen Ende.
Gerade viele Käufer wollen das Bike nicht nur auf Privatgelände oder sportlich bewegen, sondern es sinnvoll im Alltag nutzen, nachrüsten oder zumindest vorbereitet haben. Dann sollte man bei solchen Basics nicht knausern.
Der zweite Kritikpunkt sind die Schutzbleche. Sie erfüllen ihren Zweck grundsätzlich, aber ich würde hier klar sagen: Wer das Bike dauerhaft und regelmäßig nutzt, sollte über einen Austausch nachdenken. Da geht in Sachen Wertigkeit und Alltagseinsatz mehr. Gerade bei schlechtem Wetter merkt man schnell, dass Schutzbleche entweder ordentlich funktionieren – oder eben nur irgendwie vorhanden sind.
Und genau da sehe ich beim RX600 Pro Luft nach oben.
Der dritte Punkt ist für mich noch deutlicher: Ein Rücklicht fehlt. Das ist aus meiner Sicht kein Detail, das man kleinreden sollte. Wer ein Bike alltagstauglich aufstellen will, braucht hinten Licht. Punkt. Dass man das noch ergänzen muss, finde ich bei einem ansonsten so kräftigen und überzeugenden Gesamtauftritt einfach schade.
Ebenso bei den Griffen: Die sind okay. Nicht schlecht. Aber eben auch nicht optimal. Ich hätte mir hier Griffe mit Handballenauflage gewünscht. Gerade bei längeren Strecken oder mehr Gewicht auf dem Lenker macht das spürbar etwas aus. Komfort entsteht eben oft nicht nur durch Fahrwerk und Reifen, sondern auch durch die Kontaktpunkte.
Reichweite und Akku: Viel Potenzial für lange Touren
Laut Datenblatt steckt ein 48V 20Ah Samsung-21700-Akku mit 960 Wh im Bike. Die angegebene Reichweite liegt bei 120 bis 150 Kilometern im Assist Mode, dazu kommt eine Ladezeit von 6 bis 7 Stunden mit 48V/3A-Ladegerät.
Wie immer bei solchen Angaben gilt: Herstellerreichweiten sind Idealwerte. Die entstehen nicht unter Vollgas, nicht bei Gegenwind, nicht mit schwerem Fahrergewicht und auch nicht auf dauerhaft anspruchsvollem Untergrund. Wer E-Bikes kennt, weiß das.
Trotzdem ist 960 Wh natürlich eine Ansage.
Das ist ein Akku, mit dem man ernsthaft Strecke machen kann. Und genau das passt zum Charakter des Bikes. Das RX600 Pro wirkt nicht wie ein Schönwettergerät für zehn Kilometer, sondern wie ein Fahrzeug, das auch für längere Touren, gemischte Wege und kräftige Unterstützung gedacht ist.
Gerade in Kombination mit dem insgesamt erwachsenen Fahrgefühl macht das den Reiz aus. Man hat nicht nur Punch, sondern auch Reserven.
Hohe Zuladung: Ein echter Pluspunkt, über den zu wenig gesprochen wird
Ein Punkt, den ich bewusst nochmal hervorheben will, ist die hohe maximale Zuladung von 200 kg.
Das ist nicht nur irgendeine Zahl im Kleingedruckten. Das ist ein echtes Kaufargument.
Denn viele Bikes sehen im Shop gut aus, scheitern aber an der Realität von größeren Fahrern, zusätzlichem Gepäck, Taschen, Rucksack oder allgemeinem Alltagsbetrieb. Beim RX600 Pro signalisiert die hohe Zuladung: Dieses Bike will mehr sein als ein hübsches Spielzeug. Es will ein belastbarer Begleiter sein.
Und genau so fährt es sich für mich auch.
Für wen ist das Lankeleisi RX600 Pro interessant?
Aus meiner Sicht ist das Bike vor allem spannend für Menschen, die ein kräftiges, vollgefedertes E-Bike suchen, das auch unter Last und bei wechselndem Untergrund souverän bleibt. Wer sportlich unterwegs ist, längere Strecken plant oder einfach ein Bike möchte, das sich nicht klein und nervös anfühlt, sollte sich das RX600 Pro auf jeden Fall genauer anschauen.
Ebenso sehe ich Potenzial bei Fahrern, die auf hohe Zuladung achten müssen oder bewusst ein Bike suchen, das Substanz und Komfort verbindet.
Weniger ideal ist es für Menschen, die ein komplett ausgereiftes Plug-and-Play-Alltagspaket erwarten. Denn dafür fehlen aus meiner Sicht eben ein paar Dinge oder sind nur durchschnittlich gelöst: Rücklicht, Reflektoren, Schutzbleche, Griffe.
Das heißt nicht, dass das Bike schlecht ist. Im Gegenteil. Es heißt nur, dass man wissen sollte, worauf man sich einlässt.
Mein Fazit nach dem Test: Ein starkes Bike mit echtem Druck – aber nicht ganz fertig gedacht
Unterm Strich bleibt bei mir ein sehr positives Bild hängen.
Das Lankeleisi RX600 Pro ist ein Bike mit richtig viel Power, starkem Ansprechverhalten, sehr guten Bremsen, überzeugendem Fahrwerk und insgesamt guter Verarbeitung. Der Mix aus Drehmoment- und Kadenzverhalten macht das Bike im Alltag angenehm lebendig. Es fährt sich kraftvoll, satt und teilweise so souverän, dass es gefühlt an deutlich höher beworbene Drehmomentklassen heranreicht.
Genau das hat mich beeindruckt.
Gleichzeitig ist nicht alles perfekt. Die fehlende Rückleuchte, die aus meiner Sicht zu knapp gelöste Reflektoren-Situation, die eher mittelmäßigen Schutzbleche und die nur okayen Griffe zeigen, dass man beim Thema Alltag und Ausstattung noch mehr hätte liefern können.
Aber: Das sind für mich eher Punkte der Nachbesserung als echte K.-o.-Kriterien.
Denn die Basis stimmt. Und die ist bei einem E-Bike immer das Wichtigste.
Wenn ein Bike beim Fahren nicht überzeugt, helfen dir schöne Prospektbilder auch nicht weiter. Wenn aber Motorcharakteristik, Fahrwerk, Bremsen und Rahmengefühl passen, dann hat man etwas, worauf man aufbauen kann. Und genau das ist beim Lankeleisi RX600 Pro der Fall.
Wer sich das Bike sichern will, kann hier schauen:
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Mein ehrliches Schlusswort
Ich mag Bikes, die nicht nur hübsch klingen, sondern draußen abliefern. Das Lankeleisi RX600 Pro gehört für mich genau in diese Kategorie. Es ist nicht bis ins letzte Detail perfekt, und genau deshalb schreibe ich das auch so deutlich. Aber es hat etwas, das viele andere Bikes in dieser Preisklasse nicht in dieser Form mitbringen: echtes Druckgefühl, Stabilität, Vertrauen und Fahrspaß.
Das ist am Ende mehr wert als jede Hochglanzbroschüre.
Wer bereit ist, bei Licht, Reflektoren, Griffen oder Schutzblechen nochmal selbst Hand anzulegen oder nachzubessern, bekommt hier aus meiner Sicht ein sehr starkes Gesamtpaket. Vor allem dann, wenn man ein kräftiges, vollgefedertes E-Bike sucht, das nicht nur auf dem Papier Eindruck macht.
Die technischen Daten aus deinem bereitgestellten Datenblatt bestätigen viele der Eckpunkte wie 960-Wh-Akku, 650 Watt Peak, Torque Sensor, 29-Zoll-Bereifung, 120-mm-Federgabel, hydraulische Bremsen und 200 kg Zuladung.
Und genau deshalb fällt mein Gesamturteil am Ende klar aus:
Das Lankeleisi RX600 Pro ist ein verdammt starkes Bike mit viel Potential – aber ein bisschen Feinschliff würde aus gut wirklich sehr gut machen.
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