Neue Abschreibungsregel ab Juli 2025: 75 % im ersten Jahr für E-Fahrzeuge
Ab dem 1. Juli 2025 gilt in Deutschland eine neue steuerliche Regelung, die insbesondere für Unternehmen interessant ist: Die Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge erlaubt es, im ersten Jahr nach Anschaffung bis zu 75 % der Investitionskosten steuerlich geltend zu machen. Diese neue Regel ist Teil einer breiteren Initiative zur Förderung klimafreundlicher Mobilität und gilt zunächst für Käufe oder Leasingverträge, die bis Ende 2027 abgeschlossen werden.
Im Anschluss an das erste Jahr wird die Abschreibungssumme stufenweise reduziert. Damit sollen Unternehmen motiviert werden, frühzeitig in emissionsfreie Fahrzeugflotten zu investieren – ob bei PKW, E-Transportern oder E-Nutzfahrzeugen. Besonders interessant dürfte die Regelung für Handwerksbetriebe, Lieferdienste und Fuhrparkbetreiber sein, die ohnehin regelmäßig Fahrzeuge austauschen.
Ein weiterer Vorteil: Die neue Sonderabschreibung kann zusätzlich zur regulären linearen Abschreibung in Anspruch genommen werden, was den steuerlichen Vorteil noch vergrößert.
Förderrunde für E-Busse und Ladeinfrastruktur gestartet
Auch im öffentlichen Nahverkehr tut sich was: Eine neue bundesweite Förderrunde zur Anschaffung von E-Bussen und zugehöriger Ladeinfrastruktur wurde gestartet. Öffentliche und private Verkehrsbetriebe können noch bis zum 31. August 2025 entsprechende Förderanträge einreichen. Gefördert werden sowohl Neuanschaffungen als auch Umrüstungen von Bestandsfahrzeugen auf elektrische Antriebe.
Die Bewilligung der Anträge erfolgt laut Bundesverkehrsministerium im Herbst 2025. Besonders gefördert werden sollen dabei Projekte mit hohem Wirkungsgrad, also beispielsweise ganze Umstellungen auf E-Flotten in Städten oder Kommunen.
Hintergrund der Initiative ist der Versuch, die Dekarbonisierung des Nahverkehrs voranzutreiben – ein Bereich, in dem noch immer zahlreiche Dieselbusse unterwegs sind. Auch die Kombination mit Solarcarports, bidirektionalem Laden oder batteriegestützten Speicherlösungen wird ausdrücklich unterstützt.
Warum diese Änderungen wichtig sind
Der Verkehrssektor ist eine der größten CO₂-Quellen in Deutschland. Mit den neuen Maßnahmen wird nicht nur ein finanzieller Anreiz für Unternehmen geschaffen, sondern auch ein dringend nötiger Impuls für den ÖPNV gesetzt. Gerade in ländlichen Regionen könnten E-Busse ein Beitrag zur Reaktivierung von Buslinien sein, die aus Kostengründen gestrichen wurden.
Außerdem zeigt sich: Deutschland setzt zunehmend auf steuerliche Hebel statt direkter Kaufprämien. Dies dürfte langfristig effizienter wirken, da es Unternehmen mit langfristiger Planung belohnt – und nicht nur kurzfristige Schnäppchenjäger.
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Ob E-Bus oder Firmenflotte – die nächsten Jahre könnten für die Elektromobilität richtungsweisend werden. Was meinst du? Reichen steuerliche Anreize – oder braucht es mehr? Schreib’s in die Kommentare!
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