Ampace präsentiert auf der EICMA 2025 bahnbrechende Batterielösungen für E-Motorräder
Der Batteriehersteller Ampace hat auf der diesjährigen EICMA in Mailand für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen, bekannt für seine innovativen Lithium-Systeme, stellte dort neue Technologien für E-Motorräder sowie intelligente Lösungen für den Batteriewechsel vor. Ziel: mehr Reichweite, kürzere Ladezeiten und höhere Effizienz im Alltag.
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E-Motorrad-Innovationen: E30P-Zelle und Kun-Era-Serie
Im Mittelpunkt der Präsentation standen die neue E30P-Zelle und die Kun-Era-Serie – beides Entwicklungen, die auf dem selbst entwickelten BP-System von Ampace basieren. Dieses System schafft ein optimales Gleichgewicht zwischen Energiedichte, Stabilität und Leistung – entscheidende Faktoren für moderne Elektromotorräder.
Die E30P-Zelle ermöglicht beeindruckende Ladegeschwindigkeiten: 50 % in nur 15 Minuten und 95 % in 47 Minuten. Damit wird sie zu einer der schnellsten Zellen auf dem Markt. Sie treibt das erste 72 V 90 Ah-Batteriepaket an, das Reichweiten von bis zu 195 Kilometern ermöglicht. Selbst nach über 2000 Ladezyklen bleibt die Kapazität bei über 90 %. Das ist ein starkes Signal an die gesamte Branche.
Die Kun-Era-Serie punktet mit sechs zentralen Vorteilen: geringes Gewicht, hohe Sicherheit, starke Performance, kurze Ladezeit, hohe Dauerbelastung und Effizienz. Eine Vollladung auf 80 % dauert nur rund 40 Minuten. Zwei Akkus liefern eine kombinierte Reichweite von über 150 Kilometern. Fahrzeuge wie der Wuyang-Honda E-VO GT oder der NIU NX Hyper setzen bereits auf diese Technologie. Der E-VO GT erreicht laut Ampace sogar 120 km/h Höchstgeschwindigkeit und hat auf dem Zhuhai International Circuit einen Rundenrekord aufgestellt.
Batteriewechsel als Geschäftsmodell der Zukunft
Gerade für Lieferdienste oder E-Moto-Taxi-Fahrer sind schnelle Batteriewechsel statt langer Ladepausen ein echter Gamechanger. Ampace hat erkannt, dass Effizienz direkt zu Einkommen führt – und bietet Batterien, die auf maximale Haltbarkeit und Leistung ausgelegt sind. Jede Einheit wird über 200 Mal getestet, bevor sie in den Einsatz kommt. Das integrierte BMS-System mit bis zu 100 A Leistung sorgt für präzise Steuerung und Sicherheit.
Mit dem Motto „Ein Wechsel pro Tag“ will Ampace neue Standards im Batterietausch-Segment setzen. Das bedeutet: keine langen Ladezeiten mehr, sondern innerhalb weniger Minuten volle Power. Für Lieferflotten oder Sharing-Anbieter könnte das eine echte Revolution darstellen.
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Qualität durch intelligente Fertigung und Hightech-Prüfverfahren
Bei Ampace ist Qualität kein Schlagwort, sondern messbar. Mehr als 16.000 Testfälle werden für jede Batterie durchgeführt, um die Haltbarkeit und Sicherheit unter Extrembedingungen zu prüfen. Dank modernster Hochgeschwindigkeits-Beschichtung und über 5000 Qualitätskontrollpunkten wird eine gleichbleibend hohe Fertigungsqualität sichergestellt.
Diese rigorose Kontrolle zahlt sich aus: Selbst nach 250 Tagen bei 45 °C zeigt die E30P-Zelle kaum Degradation. Ein klares Zeichen für die hohe thermische Stabilität der neuen Ampace-Technologie – ein Punkt, der gerade bei E-Motorrädern mit hohen Leistungsanforderungen entscheidend ist.
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Ampace setzt auf Partnerschaften und Forschung
Präsidentin Lin Xiaojing betonte auf der Messe, dass Ampace langfristig auf Kooperationen und intensive Forschung setzt, um ein sicheres, globales E-Mobilitätssystem zu schaffen. Das erklärte Ziel lautet: „Sicheres Ankommen“ – ein Versprechen an alle Zweiradfahrer weltweit. Mit den präsentierten Innovationen zeigt Ampace klar, dass das Unternehmen seine führende Position im Batterie-Sektor weiter ausbauen will.
Für E-Motorradhersteller, die nach effizienteren Energiequellen suchen, könnten die neuen Ampace-Systeme zur Schlüsseltechnologie werden – insbesondere, wenn Batteriewechsel künftig zum Standard im urbanen Verkehr gehören.
