Das beste E-Offroad-Konzept bisher
Royal Enfield arbeitet an einem elektrischen Offroad-Motorrad, das auf der Technik des spanischen Herstellers Stark basiert. Die sogenannte „E-Himalayan“ soll mit bis zu 15 kWh Akkukapazität und rund 200 Kilometern Reichweite neue Maßstäbe setzen – offiziell bestätigt ist das Modell jedoch noch nicht.
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Stark-Technik im Royal-Enfield-Testbike
Das Testbike nutzt Komponenten von Stark Future, einem spanischen Hersteller, an dem Royal Enfield beteiligt ist. Stark ist vor allem durch die Stark Varg bekannt – ein extrem leichtes und leistungsstarkes Elektromotorrad. Auf dem Motor des Testbikes ist das Stark-Logo klar erkennbar – ein deutlicher Hinweis auf eine enge Kooperation.
Während die Stark Varg über einen 7,2-kWh-Akku verfügt, wird vermutet, dass Royal Enfield in der „E-Himalayan“ zwei dieser Akkus kombiniert. So ergäbe sich eine Gesamtkapazität von etwa 14,4 bis 15 kWh – genug für rund 200 Kilometer Reichweite im gemischten Betrieb.
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Leistung, Reichweite und Ladeinfrastruktur
Die Technik der Stark Varg erlaubt Leistungen von bis zu 80 PS, die sich softwareseitig anpassen lassen. Damit kann die E-Himalayan je nach Fahrprofil entweder effizient oder maximal kraftvoll unterwegs sein – ideal für Tourenfahrer und Offroad-Abenteurer gleichermaßen.
Ein potenzieller Schwachpunkt liegt aktuell bei der Ladeleistung: Das Stark-System ist auf Offroad-Nutzung ausgelegt, wo Akkus extern geladen oder getauscht werden. Für eine Reiseenduro muss Royal Enfield daher ein schnelleres Ladesystem integrieren, das mit Typ-2- oder CCS-Säulen kompatibel ist.
Typ-2- oder CCS-Ladesäule – serienreif?
Neuere Testfahrten in Indien zeigen bereits Prototypen, die an Typ-2- oder CCS-Ladesäulen mit 11 bis 22 kW geladen werden. Sollte diese Funktion in Serie gehen, wäre die E-Himalayan eines der fortschrittlichsten E-Offroad-Motorräder der Welt – und Royal Enfield einer der ersten großen Hersteller mit einem vollwertigen Elektro-Adventure-Bike.
Zwischen Testphase und Serienstart
Offiziell bezeichnet Royal Enfield das Projekt derzeit als „Testplattform“, um Erfahrungen im Bereich elektrischer Antriebe zu sammeln. Doch das gezeigte Entwicklungsniveau deutet auf eine weit fortgeschrittene Serienvorbereitung hin. Branchenexperten sehen in der Kombination aus robustem Himalayan-Konzept und Stark-Technik einen echten Gamechanger im Segment elektrischer Reiseenduros.
Fazit
Die Royal Enfield E-Himalayan ist aktuell noch ein Prototyp, aber ein hochinteressanter. Mit 15 kWh Akku, bis zu 200 Kilometern Reichweite und Schnellladefunktion würde sie neue Maßstäbe setzen. Sollte Royal Enfield den Mut zur Serienproduktion haben, könnte dieses Bike den Einstieg in ein völlig neues Kapitel elektrischer Abenteuer- und Offroad-Motorräder markieren.
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